Schulprogramm
Wie in unserer Schule gelernt und gelebt wird
In den Klassen stehen Regale, Bücher, Lern-Karteien und viele andere Materialien, die die Schüler zur Selbsttätigkeit anregen sollen, die entdeckendes Lernen fördern, mit denen etwas ausprobiert werden kann, die man in die Hand nehmen, die man begreifen kann.
Warum diese Ausstattung der Klassenzimmer?
Die Kindheit hat sich stark verändert. Kinder werden heute in der Mehrzahl anders groß als viele Generationen vor ihnen:
· Es gibt viele Kinder, die wenig Möglichkeiten haben , aktiv, selbstständig und verantwortlich zu handeln. Manche Erwachsenen haben heute weder Kraft noch Zeit, die Kinder bei aufkommenden Schwierigkeiten zu unterstützen.
· Die Außensteuerung mancher Kinder ist höher, z.B. durch vorgefertigte Spiele, durch verplante Freizeit. Dadurch wird die Kreativität dieser Kinder eingeschränkt.
· Elektronische Medien ersetzen den Kindern häufig eigene Erfahrung. Kinder kennen vieles, ohne es wirklich erlebt zu haben.
· Durch das Fernsehen wird ihnen die Lebenswelt der Erwachsenen übergestülpt. Dafür brauchen sie nicht einmal lesen und schreiben zu können, es ist nur ein Knopf zu drücken.
· Die Vielfalt der Reize kann die Aufmerksamkeitsspanne verändern und die Konzentrationsfähigkeit, den Ordnungssinn und die feinmotorischen Fähigkeiten beeinträchtigen.
· Kinder bewegen sich weniger. Sie sitzen vor den Medien (Fernsehen, Video, elektronisches Spielzeug). Zu vielen Aktivitäten, auch zur Schule, werden sie selbst auf kurzen Strecken gefahren. Es fehlen körperliche Bewegungsreize für eine gesunde seelisch-geistige Entwicklung.
Deshalb brauchen Kinder heute mehr Raum und Zeit, selbstständiges und eigenverantwortliches Handeln lernen zu können. Sie brauchen bewegten Unterricht und müssen es lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Das Schulprogramm der St. Georg-Schule gibt Auskunft darüber, wie unsere Schule den kindlichen Lebensbedingungen Rechnung trägt.
1. Die Grundschule hat sich verändert